Musik ist in der heutigen Zeit, wie auch schon vor Jahren, ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Blickt man auf die Musikgeschichte zurück, so muss man feststellen, dass diese Geschichte von einem Merkmal immer wieder geprägt wird: Von Tabubrüchen.
Wie auch immer man einen Tabubruch definiert, kann man seine Geschichte in der Musik weit zurückverfolgen. Schon Mozart schrieb ein Werk wie „Leck mich im Arsch“ oder ähnliches. Auch die Beatles geizten nicht mit tabubrechenden Inhalten. Johnny Cash, Jimi Hendrix, Rolling Stones, Alice Cooper machtenes auch. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Auch heute gibt es immer wieder Tabubrüche. Die neuesten Ableger sind wohl Sido und die neue Generation des deutschen Gangsta-Rap.
Dieses Blog ist die Fortführung einer Diplomarbeit, die sich mit dem Thema Tabubrüche, insbesondere unter der Voraussetzung, dass diese gezielt erfolgen, auseinander gesetzt hat. Was macht Tabubrüche so faszinierend und so einzigartig, dass kaum ein Künstler um sie herum kommt?
Über das Konsumentenverhalten im Allgemeinen gibt es in der Literatur viele Studien, Bücher und Aufsätze. Das Konsumentenverhalten im Speziellen, insbesondere im Bereich der Musik, ist jedoch noch recht wenig erforscht. Gerade die Unterscheidung zwischen U-Musik und E-Musik hat erheblich dazu beigetragen. Viele Forschungen zum Thema Musikrezeption und Musikwirkung sind auf E-Musik ausgerichtet und dementsprechend nicht unbedingt auf den Bereich der populären Musik übertragbar.
Das Ziel der Diplomarbeit war es, anhand von Praxisbeispielen und theoretischem Bezug aus der vorhandenen Literatur einen möglichen Wirkmechanismus von gezielten Tabubrüchen auf das Konsumentenverhalten aufzuzeigen, egal ob positiv oder negativ. Die fertige Arbeit ist im Februar 2009 als Buch erschienen (mehr Infos). Dieses Blog ist als Fortführung des Buches gedacht und wird mit aktuellen Erkenntnissen und Nachrichten aktualisiert.
Quellenangaben
Angelehnt an: Meier, A. (2009), Tabubrüche in der Musik, 2009.

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